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Glaube

Gerechtigkeit.

Wohin gehen wir? «Quo vadis?» Wir Menschen sind berufen, einander zu dienen. Mit der Aussage «Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt» meint Jesus Christus, dass wir das mit unserem Tun entscheiden.

05.01.2016/wa.

Die Preise steigen, die Löhne stagnieren oder gehen runter. Es wird zwar behauptet, dass die Löhne auch steigen – aber wo? In der Realität sieht das anders aus. Der sogenannte «Preisüberwacher» macht auch keine Statistik über die einzelnen Produkte, wann sie teurer wurden. Niemand kann es später beweisen, wie die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden.
Aber es gibt die Heiligen im Lande. Diese sollen endlich aufwachen und zum Herrn schreien. Denn sonst nimmt die Ungerechtigkeit ihren Lauf. Kein Mensch kümmert sich, sogar die Opfer schweigen, sind wie gelähmt oder gehören einfach nicht zu den privilegierten Leuten, die die Situation erkennen und sogar ändern könnten, aber nur sich selbst versorgen.
Was sollen denn die Heiligen tun? Aufwachen und sagen: «Gott der Herr hat es gesehen. ER lässt sich nicht auf dem Kopf länger herumtrampeln. Er stürzt die Ausbeuter, die da meinen, sie tuen noch einen Dienst am Nächsten, wenn sie die Preise erhöhen und die Löhne der Arbeiter nicht mitziehen. 'Die Zeiten sind halt härter geworden', tönt's aus der schönen Villa. Aber Gott, der Herr, wird ihnen jetzt die Macht aus den Händen nehmen und es denen geben, die sich um die Arbeiter und die Armen kümmern.»
Glauben das die Heiligen? Wenn nicht, wo sonst ist die Rettung? Die Gerechtigkeit hat bereits vor mehr als 2000 Jahren gesiegt. Und die Heiligen sind auf Erden die einzige Hoffnung auf die Wirksamkeit Gottes. Dumme Heilige, die nicht einmal glauben können, dass Gott Gerechtigkeit auf Erden tut. Noch dümmer, wenn sie es nicht tun – geschweige noch vor IHM danach schreien, bitten und flehen.

Gerechtigkeit ist dann, wenn alle Menschen ein menschenwürdiges Leben führen können.

Gerecht heisst nicht, dass alle Menschen gleich viel haben müssen oder gar nichts selber besitzen dürfen, sondern dass alle Menschen ein menschenwürdiges Leben führen können.
Daher sollten diese Rechte in einer Wertegemeinschaft gelten: Das Recht auf selbständiges Wohnen, das Recht auf gesundes Essen und Trinken und das Recht auf individuelle und nützliche Kleidung. Zu allen Rechten müssen Pflichten kommen, ganz wichtig und für alle Menschen einsehbar ist die Verpflichtung zu Anstand und Respekt.

Eine Gesellschaft mit Zukunft gewährleistet Basisversorgung
Wenn ein Mensch seine Rechte erhält – das Nötigste wie Essen, Trinken, Wohnen, Kleidung müssten durch eine Basisversorgung gewährleistet sein –, dann sollte der Empfänger im Rahmen seiner Möglichkeiten idealerweise wenigstens teilweise der Gemeinschaft bzw. der Gesellschaft dienen. Dafür gibt es genug Möglichkeiten, wie Betreuung von Jungen, Alten, Kranken usw., auch die Mitarbeit in Sozialwerken, in Notfalldiensten, öffentlichen Diensten. Diese Arbeit, z.B. mit 20 Stunden pro Woche, sollte innerhalb der Basisversorgung
ehrenamtlich erfolgen, Leistungen, die darüber sind, sollten vergütet werden. Wer aus ärztlichen Gründen oder wegen anderen Verpflichtungen nicht teilnehmen kann, wird natürlich dispensiert. Die Basisversorgung muss in jedem Fall als Lebensbasis gewährleistet bleiben.

Das Problem einer verpflichtenden Basisversorgung liegt in der Natur des Menschen. Während einige fleissig mitmachen und sich engagieren, nützen andere das System aus. Das Spektrum reicht vom grundsätzlich nichts tun oder dagegen kämpfen. Gerade deswegen: Die echten Grundbedürfnisse sollten in einer modernen Gesellschaft bedingungslos und kostenfrei gewährleistet sein. Wenn ein Mensch mit der Minimalversorgung zufrieden ist, dann sollte ihm keine Last auferlegt werden. Denn der Mensch ist zur Freiheit geboren.

 
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